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Die 16 Perso"nlichkeitstypen

  Dumas

   






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Design:
Alisa Yasnaya, Oleg Khrulev

Dumas
Der sensorisch-ethische Introvertierte (irrationell, ISFP)

Alexandre Dumas (1802 - 1870) - der franzosische Schriftsteller ("Die drei Musketiere", "Der Graf von Monte-Cristo") und Vater von Alexandre Dumas (Sohn) ("Die Kameliendame").

1. Ein freundlicher, optimistischer Mensch. Ein ISFj tritt stets warmherzig, fursorglich und lachelnd auf. Dabei zwingt er anderen nie seinen Willen auf, sondern verheimlicht sogar eher seine wirklichen Erlebnisse. Da ein „Dumas“ weder um Dienstleistungen bitten noch sie fordern kann, muss er versuchen, alle seine Bedurfnisse mit seinen eigenen Kraften zu befriedigen.

2. Feinfuhligkeit gegenuber Natur und Kunst. Ein „Vermittler“ versteht es, einmal erlebte Emotionen zu behalten und wiederzugeben. So malte beispielsweise der russische Flottenmaler Aiwasowski seine Seegemalde in einem Zimmer mit kahlen dunkelroten Wanden und Fenstern, die nicht zur See, sondern zum Garten hinausgingen. Ein "Dumas" schatzt das Leben in seiner ganzen Mannigfaltigkeit. So genie?t er selbst zwar Vergnugungen, kann sie aber auch anderen bereiten; denn er ist ein wahrer Kunstler in der Liebe.

3. Aufmerksamkeit gegenuber anderen. Ein „Dumas“ nimmt gro?e Rucksichten auf den Komfort anderer Menschen, ist zuvorkommend und fursorglich. Er besitzt schnelle, bewusste emotionale Reaktionen, die auf das Erlernen und Verandern der Gefuhle der ihn umgebenden Menschen gerichtet sind. Das ist die Ursache fur allerlei Spa?e, die allerdings, wenn sie ungelegen kommen, schnell abgelehnt werden. Ein ISFj befindet sich auf einer standigen Suche nach Kreativitat, um seinen Partner geschickt aktiver zu machen. So manipuliert er mit besonderer Begeisterung die Stimmungen seiner Freunde und Verwandten.

4. Ein Friedensstifter. Ein "Vermittler" ist einfach nicht imstande, Krach zu machen, "Nein" zu sagen oder eine ungewunschte Bekanntschaft abzubrechen. Deshalb hat er Angst vor denen, die sich aufdrangen konnen. Er braucht daher einen Menschen, der ebenfalls unter keinen Umstanden einen Radau machen will, sondern lieber fortgeht und die Tur zuknallt. Genau so benimmt sich sein Dual "Don Quichotte". Dumas der Altere selbst hat unter seinen Geliebten Ida Ferrier bevorzugt, weil sie ihn an eine langere Leine genommen hat als die ubrigen Freundinnen.

5. Wunsch nach Bestatigung. Der ISFp bemerkt die Bedurfnisse der Menschen, erkennt ihre Motive und genie?t es, alle zu uberreden und auf seine Seite zu ziehen. Er braucht allerdings einen "Don Quichotte", um zu wissen, ob sich die Uberredungskunste uberhaupt lohnen, denn nur ein "Erfinder" kennt die potentiellen Moglichkeiten von Menschen, Ideen und Vorhaben.

6. Ein zuruckhaltender Mensch. Ein "Dumas" bemuht sich, nicht aus der Reihe zu tanzen, und zwar weder als Anfuhrer noch als Nachzugler. Er hat es nicht gern, an sich selbst zu erinnern oder auf sich aufmerksam zu machen, solange er nicht gebraucht wird Ein „Vermittler“ konkurriert nicht gern mit anderen, denn er ergreift nur auf seinem Fachgebiet die Initiative. In seiner Familien uberlasst er hingegen immer den ersten Schritt und die Verantwortung seinem Dual "Don Quichotte", auch wenn eigentlich alles von „Dumas“ selbst verrichtet wird. Es ist so nicht ohne Belang, dass die Bucher von A. Dumas "Die drei Musketiere", "Der "Graf von Monte Christo" und die meisten anderen Romane erst von einem "heimlichen Mitverfasser" entworfen worden sind, bevor sich der Autor selbst an sie machte.

7. Temporare Ruckzugstendenzen. Wenn sich ein ISFp miserabel fuhlt, versteckt er sich irgendwo, um sich dort zu erholen, denn in einer negativen Stimmung ist er nicht imstande, andere Menschen zu manipulieren. Und es lohnt sich aus seiner Sicht dann fur ihn uberhaupt nicht, mit ihnen Umgang zu haben.



© Text: I.Weisband, Handbuch fur die Sozionik, 1986.
© Uberzetzt von Igor Weisband, 1999, und Reinhard Landwehr, 2002.
© Design Alisa Yasnaya, Oleg Khrulev