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Die 16 Perso"nlichkeitstypen

  Casar

   






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Design:
Alisa Yasnaya, Oleg Khrulev

Casar
(Der sensorisch-ethische Extravertierte, irrationell, ESFP)


Caius Julius Casar (100 - 44 v. Chr.) - der erste romische Kaiser und Eroberer Galliens ("Der gallische Krieg")

1. Manipulative Machtausubung. Ein ESFp ist stolz auf seinen Einfluss auf die Menschen, auf ihre Liebe und Achtung und damit auf seine eigene Popularitat. Daher bereitet ihm die Fuhrung von Menschen ein gro?es Vergnugen. In seiner Sexualitat tritt er fordernd und teilweise pervers auf, wahrend er in seinen Beziehungen zur objektiven Welt hingegen vorsichtig ist, da er neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Ideen und uberhaupt allem, was objektiv ist, misstrauisch begegnet. Ein "Casar" fuhlt sich nur sicher und hat daher ein ruhiges Gewissen, wenn er Menschen manipulieren kann.

2. Rastlose Aktivitat. Der "Diplomat" will seine Gefuhle nicht verbergen, sondern ist vielmehr stolz auf sie. Wenn es seiner inneren Stimmung entspricht, bringt ein ESFp relativ leicht seine Begeisterung zum Ausdruck, und zwar sowohl mit Worten als auch mit Blicken. Ein "Casar" ist immer fur eine vollwertige Liebe, d.h. fur eine korperliche und psychische, allerdings nur wenn er sie braucht und auch wenn seine Gefuhle nicht sehr lange dauern. Er wei? dann ganz genau, was er von dem Objekt seiner Liebe will, und ist nicht geneigt, sich anzupassen, denn schlie?lich will er diktieren. Der ESFp ist hochmutig, optimistisch und hat keine Angst vor komplizierten Situationen. Er will jede Sache immer gleich und vor Ort entschieden haben.

3. Asthetische Kompetenz. Meistens hat ein "Diplomat" Geschmack. So versteht er es, sich gut zu kleiden, und er fordert dasselbe von den Menschen in seiner Umgebung. Er achtet sehr auf die korperlichen Eigenschaften seines Partners. In seiner ganzen Tatigkeit ist er stets voller Initiativen, besitzt jedoch kein Gefuhl fur das Ma? des Geleisteten. Daher ist er immer unsicher daruber, ob er auch alles das gemacht hat, was er konnte.

4. Leben ohne Pedanterie. Ein "Casar" fuhlt sein Leben durch die Forderungen seiner Mitmenschen vergiftet, weil sie ihn dazu zwingen, seine Tatigkeiten uberlegen zu mussen und sich vernunftig zu benehmen. Solche Einschrankungen kann er jedoch nicht vertragen, weil diese Forderungen ihn aus der Fassung bringen und er der Logik wirklich nicht Rechnung tragen will. Er handelt daher vernunftig und logisch nur bis zu dem Augenblick, in dem eine Forderung an ihn gestellt wird, d.h. bis er "beachtet" wird und bis auf ihn Rucksicht genommen wird. Man darf seine Logik nicht anfechten, sondern kann ihn nur beeinflussen, indem man ihn durch edlere und schwieriger erreichbare Ziele herausfordert.

5. Unbeeinflussbarkeit durch Kritik. Die Initiativen und der Unternehmungsgeist eines "Casar" sind so gro?, dass keine Kritik, selbst nicht das standige Brummen seines Duals "Balzac", der ihn beinahe fur jede Aktivitat verurteilt, imstande ist, seine Laune zu verderben. Die Wirkung ist sogar umgekehrt: Kritik beruhigt ihn, da sie ihm zeigt, dass er ausreichend viel geleistet hat und es auch noch tut, denn sie ist schlie?lich eine Reaktion auf seine Tatigkeit.

6. Enttauschte Erwartungen. Wegen seiner Unternehmungslust und seiner Anspruche, die er an seine Umgebung stellt, fuhlt sich ein "Casar" oft von denjenigen enttauscht, die ihm nahe stehen. Sie sind nicht so, wie sie sein sollten, und verstehen zu wenig von seinen sprunghaften Ideen. Der entscheidende Punkt ist es, dass er einen Menschen braucht, dem er sich anpassen kann, ohne sich anpassen zu mussen. Wenn kein Dual in der Nahe ist, versucht ein ESFp daher mutwillige Handlungen, um den Dual auf sich aufmerksam zu machen.

Ihr Dual/Erganzungstyp (der beste Partner in Ehe, Freundschaft, Arbeit): Balzac (der Kritiker) (der intuitiv-logische Introvertierte).

© Text: I.Weisband, Handbuch fur die Sozionik, 1986.
© Uberzetzt von Igor Weisband, 1999, und Reinhard Landwehr, 2002.
© Design Alisa Yasnaya, Oleg Khrulev